Körperschaftsteuer

Finanzverwaltung: Prüfungsschwerpunkte für 2018 veröffentlicht

Informationen darüber, welche Schwerpunkte die Finanzämter bei ihren Prüfungen setzen, sind für Steuerberater und ihre Mandanten Gold wert. In den meisten Bundesländern behält die Finanzverwaltung diese Informationen unter Verschluss. Nicht so in NRW.

Eine Liste mit zentralen und dezentralen Prüfungsschwerpunkten der Oberfinanzdirektion NRW wurde vor kurzem veröffentlicht und liegt uns jetzt vor. Klicken Sie hier: Wir haben die Liste mit den wichtigsten Prüfungsschwerpunkten der Finanzverwaltung 2018 für Sie übersichtlich zusammengefasst!

BEPS-Umsetzungsgesetz: Das geheime Jahressteuergesetz 2017?

Am 5.9.2016 hat die Regierung einen Gesetzesentwurf mit dem Titel „Gesetz zur Umsetzung der Änderungen der EU-Amtshilferichtlinie und von weiteren Maßnahmen gegen Gewinnkürzungen und –verlagerungen“ (BEPS-Umsetzungsgesetz) eingebracht. Es enhält umfangreiche Steueränderungen ab 2017.

Am 23.9.2016 hat der Bundesrat über das Gesetz beraten und zahlreiche Vorschläge eingebracht – die 43-seitige Stellungnahme umfasst dabei Änderungen quer durch die wichtigsten Steuergesetze. Aus dem ursprünglich sehr spitzen Spezialgesetz wird damit mehr und mehr ein sogenanntes Omnibusgesetz. Ist das BEPS-Umsetzungsgesetz damit das nächste Jahressteuergesetz? Klicken Sie hier und lesen Sie weiter!

Teil 2: StÄndG 2015 – Änderungen der Körperschaftsteuer

Wichtige Steueränderungen für 2015 und 2016: Im Rahmen des Steueränderungsgesetz 2015 (auch bekannt als Jahressteuergesetz 2016) kommen auf Unterstützungskassen in Form von Kapitalgesellschaften umfassende Änderungen zu (dazu weiter unten mehr). Ebenso soll eine Einschränkung der Verlustabzugsbeschränkung in § 8c Abs. 1 Satz 5 KStG erfolgen.

In 2. Teil unserer Artikelserie stellen wir Ihnen die wichtigsten Änderung durch das JStG 2016 im Körperschaftsteuergesetz vor. Klicken Sie hier und lesen Sie weiter!

Jahressteuergesetz 2013 (JStG 2013): Änderungen bei Umsatzsteuer, Körperschaftsteuer und Gewerbesteuer sowie in weiteren Bereichen

Der BMF-Referentenentwurf zum Jahressteuergesetz 2013 (JStG 2013) vom 05.03.2012 betrifft viele Bereiche des Steuerrechts. Das Jahressteuergesetz 2013 (JStG 2013) dient insbesondere der Anpassung an das EU-Recht, an die Rechtsprechung des EuGH und BFH, an internationale OECD-Entwicklungen sowie an Empfehlungen des Bundesrechnungshofs. Das Jahressteuergesetz 2013 (JStG 2013) tritt im Wesentlichen am 01.01.2013 bzw. ab dem Veranlagungszeitraum 2013 sowie für Kapitalerträge, die dem Gläubiger nach dem 31.12.2012 zufließen, in Kraft. Gleichzeitig tritt das EG-Amtshilfegesetz (EGAHiG) außer Kraft. Nachfolgend werden die wichtigsten geplanten Änderungen im Umsatzsteuergesetz, im Körperschaft- und Gewerbesteuergesetz (etwa im Hinblick auf die Mutter-Tochter-Richtlinie), im Außensteuergesetz, bei der Abgabenordnung sowie bei der internationalen Zusammenarbeit (EU-Amtshilfegesetz – (EUAHiG) vorgestellt. Continue reading

JStG 2010: Steuerpflicht von Erstattungszinsen ist verfassungsgemäß

Das Finanzgericht Münster hat die über das Jahressteuergesetz 2010 (JStG 2010) eingeführte rückwirkende Besteuerung von Erstattungszinsen für verfassungsgemäß erklärt. Hintergrund: Am 15.06.2010 hatte der BFH entschieden, dass vom Fiskus gezahlte Erstattungszinsen nicht mehr versteuert werden müssen, da Nachzahlungszinsen, die Steuerpflichtige an das Finanzamt zahlen müssen, ebenfalls nicht absetzbar sind. Doch die Freude über dieses Urteil währte nur kurz: Mit dem am 13.12.2010 verkündeten Jahressteuergesetz 2010 (JStG 2010) wurde diese günstige Rechtsprechung wieder ausgehebelt: Erstattungszinsen gelten somit in allen offenen Fällen weiterhin als Kapitaleinnahmen und unterliegen der Abgeltungsteuer bzw. bis 2008 der tariflichen Einkommensteuer.

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Bundeskabinett beschließt Steuergesetz zur Anpassung an EU-Recht

Das Bundeskabinett hat am 16.12.2009 das Gesetz zur Umsetzung steuerrechtlicher EU-Vorgaben sowie zur Änderung steuerlicher Vorschriften verabschiedet, das dringend erforderliche Anpassungen des deutschen Steuerrechts an europarechtliche Vorgaben vorsieht, etwa im Bereich der Riester-Rente, dem Spendenabzug, der degressiven AfA und bei der Umsatzsteuer. Darüber hinaus wird die Förderung der Mitarbeiterbeteiligung verbessert. Das Steuergesetz tritt entweder in allen offenen Fällen, ab Neujahr 2010 oder bei der Umsatzsteuer am 01.07.2010 in Kraft.

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Koalitionsvertrag: Wer profitiert von den Steuersenkungen ab 2010?

Die neue schwarz-gelbe Bundesregierung hat ihren Koalitionsvertrag besiegelt und dabei massive Änderungen an den Steuergesetzen angekündigt, die teilweise schon ab 2010 greifen sollen. Trotz der aktuellen Neuverschuldung in Rekordhöhe und auch trotz massiver Kritik aus Ländern und Kommunen halten CDU/CSU und FDP an ihren vor der Wahl gemachten Versprechen fest, die Steuern senken zu wollen.

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Jahressteurgesetz 2009: Bundeskabinett stimmt zu

Das Bundeskabinett hat am 18.6.2008 den Entwurf zum Jahressteuergesetz (JStG) 2009 verabschiedet. Im Vergleich zum Ursprungsentwurf des Jahressteuergesetzes sind viele Anpassungen noch rechtzeitig vor Einführung der Abgeltungsteuer auf private Kapitalerträge hinzugekommen. Ursprünglich war eine Körperschaftsteuerpflicht für Dividenden und Kursgewinne aus Streubesitzbeteiligungen an anderen Kapitalgesellschaften nach § 8b Abs. 4 KStG geplant. Dieses Vorhaben ist im Entwurf zum Jahressteuergesetz (JStG) zwar nicht enthalten, steht aber weiter in der Diskussion.

Der weitere Zeitplan:

  • 25.09.2008: erste Lesung im Bundestag
  • 14.11.2008: zweite/dritte Lesung im Bundestag
  • 19.12.2008: Zustimmung Bundesrat
  • kurz vor Jahresende 2008: Inkrafttreten des Jahressteuergesetz (JStG) 2009