GWG

Bundesrat sagt ja: Gesetz gegen schädliche Steuerpraktiken verabschiedet

Mit dem vom Bundestag am 27.4.2017 beschlossenen „Gesetz gegen schädliche Steuerpraktiken im Zusammenhang mit Rechteüberlassungen“ will der Gesetzgeber den Steuerwettbewerb rund um IP-Boxen, Lizenzboxen und Patentboxen einen Riegel vorschieben. Jetzt hat auch der Bundesrat seine Zustimmung gegeben. Am 2.6.2017 hat die Länderkammer dem Gesetz zugestimmt.

Warum das Gesetz für die tägliche Arbeit in der Kanzlei so interessant ist: Es enthält eine Reihe an Neuregelungen im Einkommensteuergesetz – unter anderem die Anhebung der Wertgrenze für Abschreibung geringwertiger Wirtschaftsgüter sowie eine Neuregelung zum Sanierungserlass. Klicken Sie hier zum Weiterlesen!

Bürokratieentlastungsgesetz II: Diese Erleichterungen kommen

Nach langem Hin und Her ist das Bürokratieentlastungsgesetz II (kurz: BEG II) endlich angenommen und kann alsbald in Kraft. Der Bundesrat hat ihm am 12.5.2017 ohne Einwände zugestimmt.

Zwar ist das BEG II längst nicht so umfangreich wie manch anderes Steuergesetz – dafür enthält aber eine Reihe an praxisrelevanten Änderungen, wie beispielsweise die rückwirkende Anhebung der Grenze für Kleinbetragsrechnungen. Diese und weitere wichtige Änderungen durch das BEG II stellen wir Ihnen jetzt in unserem neuen Artikel übersichtlich vor. Klicken Sie hier zum Weiterlesen!

15 Eckpunkte zu geringwertigen Wirtschaftsgütern (GWG) ab 2010

Das Bundesfinanzministerium (BMF) hat rechtzeitig vor Erstellung des Jahresabschlusses für 2010 ein Schreiben zu den Zweifelsfragen zur bilanzsteuerlichen Behandlung von geringwertigen Wirtschaftsgütern (GWG) bis 1.000 € veröffentlicht (BMF-Schreiben v. 30.09.2010 – IV C 6 – S 2180/09/10001). Die durch das Wachstumsbeschleunigungsgesetz geänderten Regeln lassen sich für seit Neujahr 2010 angeschaffte, eingelegte oder hergestellte bewegliche Wirtschaftsgüter mit Nettopreisen bis 1.000 € nutzen. Wir stellen die 15 wichtigsten Eckpunkte zur steuerlichen Behandlung von geringwertigen Wirtschaftsgütern (GWG) ab 2010 für die Praxis vor.

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Neuer Gestaltungsspielraum für GWG ab 2010

Über das Unternehmensteuerreformgesetz 2008 mussten geringwertige Wirtschaftsgüter (GWG) bei Nettopreisen ohne Umsatzsteuer bis 150 € beim Erwerb, Herstellung oder Einlage ab 2008 zwingend sofort als Betriebsausgabe abgesetzt werden (§ 6 Abs. 2 EStG). Kostet das Anlagegut zwischen 150,01 und 1.000 €, gibt es gemäß § 6 Abs. 2a EStG eine zwingende Sammelbewertung über fünf Jahre mit jeweils 20 % AfA.

Durch das Wachstumsbeschleunigungsgesetz (Gesetz zur Beschleunigung des Wirtschaftswachstums vom 22.12.2009, BGBl 2009 I S. 3950) haben sich die Regeln für die Abschreibung bei Preisen bis 1.000 € ab dem Jahr 2010 verändert. Nunmehr gibt es bei den Gewinneinkünften (Bilanz und Einnahmenüberschussrechnung) ein Wahlrecht bei abnutzbaren beweglichen Wirtschaftsgütern des Anlagevermögens, die nach dem 31.12.2009 angeschafft, hergestellt oder ins Betriebsvermögen eingelegt werden (§ 52 Abs. 16 Satz 14 EStG-E). Jahressteuergesetz.de vergleicht die aktuelle Rechtslage mit dem Vorjahr und stellt die neuen Wahlmöglichkeiten für GWG ab 2010 anschaulich mit Beispielen vor.

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Bundesrat stimmt Wachstumsbeschleunigungsgesetz zu

Nach langem Streit zwischen Bund und Ländern hat der Bundesrat am 18.12.2009 dem Gesetz zur Beschleunigung des Wirtschaftswachstums (Wachstumsbeschleunigungsgesetz) zugestimmt (BR-Drucks. 865/09), nachdem das Steuerpaket der Bundesregierung bereits am 04.12.2009 den Bundestag passiert hatte. Mitausschlaggebend für die Einigung war wohl auch das Zugeständnis Angela Merkels auf dem Bildungsgipfel am vergangenen Mittwoch, dass der Bund den Ländern 5,2 Mrd. € für Bildung zahlen werde. Damit wird das Steuergesetz voraussichtlich noch im laufenden Jahr im BGBl veröffentlicht, damit die Maßnahmen zum 01.01.2010 in Kraft treten können. Dies beinhaltet den Gesetzentwurf der Bundesregierung, der vom Finanzausschuss noch in einigen Punkten geändert worden war (BT-Drucks. 17/16, 17/138, 17/147).

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Koalitionsvertrag: Wer profitiert von den Steuersenkungen ab 2010?

Die neue schwarz-gelbe Bundesregierung hat ihren Koalitionsvertrag besiegelt und dabei massive Änderungen an den Steuergesetzen angekündigt, die teilweise schon ab 2010 greifen sollen. Trotz der aktuellen Neuverschuldung in Rekordhöhe und auch trotz massiver Kritik aus Ländern und Kommunen halten CDU/CSU und FDP an ihren vor der Wahl gemachten Versprechen fest, die Steuern senken zu wollen.

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Jahresendstrategie 2008 für Unternehmer

Im betrieblichen Bereich müssen nicht nur die anstehenden Änderungen durch das Jahressteuergesetz (JStG) 2009, sondern auch erstmals die Auswirkungen der Unternehmensteuerreform 2008 in vollem Umfang beachtet werden. Nachfolgend werden Tipps zur Steueroptimierung für Einzelunternehmer und Personengesellschafter, Hinweise auf gesetzliche Änderungen sowie Gestaltungsüberlegungen aufgezeigt.

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