Einkommensteuer

FG Münster: Kein Frühstück ohne Aufschnitt

Grundsätzlich gilt: Gestellt ein Unternehmen seinen Mitarbeitern ein Frühstück, so muss die Firma diese Mahlzeit als Sachbezug versteuern. Aber – wie in den meisten Fällen im Steuerrecht – steckt der Teufel im Detail: Zählt ein trockenes Brötchen samt Kaffee bereits als Frühstück?

Das FA Münster meint ja. Das FG sieht die Sache jedoch anders. Denn damit aus einem Brötchen ein Frühstück wird, gehört auch ein Aufstrich aufs Brötchen. Ansonsten ist es steuerlich als „Kost“ zu bewerten. Wegen der grundsätzlichen Bedeutung wurde die Revision zum BFH zugelassen. Hier klicken und weiterlesen.

BFH entscheidet: Steuergeschenke und Geschenke sind gleich zu behandeln

Bestimmte Aufwendungen hat der Gesetzgeber vom Betriebsausgabenabzug ausgeschlossen. Vor allem im Bereich der Repräsentationsaufwendungen finden sich diese Betriebsausgabenausschlüsse. Gemäß § 4 Abs. 5 Satz 1 Nr. 1 EStG besteht auch ein Abzugsverbot für Geschenke an Empfänger, die nicht Arbeitnehmer des Steuerpflichtigen sind. Nicht abzugsfähig sind danach Aufwendungen für Geschenke, wenn diese pro Wirtschaftsjahr und Zuwendungsempfänger die Grenze von 35 EUR überschreiten.

Der BFH hat jetzt entschieden, dass eine solche Zuwendung auch die Übernahme der Versteuerung für den Zuwendungsempfänger sein kann. Damit liegen dann regelmäßig zwei Zuwendungen an denselben Empfänger vor. Was das für die Praxis bedeutet, lesen Sie jetzt in unserem neuen Artikel. Klicken Sie hier zum Weiterlesen!

BFH entscheidet: „Schuhkarton-Buchführung“ bei offener Ladenkasse ist zulässig

Ordnungsmäßigkeit der Buchführung, Vollständigkeit der Aufzeichnungen und Zeitreihenvergleich sind die Voraussetzungen, auf die es in den meisten Betriebsprüfungen bei bestimmten Branchen ankommt. Dies betrifft vor allem die Betriebe mit hohen Bareinnahmen.

Der BFH hat in einem Verfahren im Rahmen des vorläufigen Rechtsschutzes zu einigen Aspekten dieser Probleme Stellung genommen. Das Gute: Die Anforderungen an die Aufzeichnung der Bareinnahmen bei einem 4/3-Rechner sind dabei aus Sicht der Richter nicht allzu hoch. Hier klicken und weiterlesen!

StUmgBG – alle Änderungen durch das „geheime Jahressteuergesetz“, Teil 2

Allgemeine steuerrechtliche Anpassungen

Das Steuerumgehungsbekämpfungsgesetz (StUmgBG) ist seit 2.6.2017 beschlossene Sache. Im ersten Teil unserer Serie haben wir bereits einen Blick auf die zentralen Änderungen durch das Gesetzespaket geworfen – und wie der Gesetzgeber dadurch ungeliebte Steuerumgehungen mittels Domizilgesellschaften in Drittstaaten einen Riegel vorschieben will (falls Sie diesen Teil noch nicht gelesen haben, klicken Sie hier).

Im 2. Teil widmen wir uns den wirklich interessanten Inhalten des Gesetzes. Klicken Sie hier und lesen Sie weiter: In diesem Beitrag haben wir die praxisrelevanten Anpassungen durch das StUmgBG für Sie übersichtlich aufbereitet!

BEPS-Umsetzungsgesetz: Das geheime Jahressteuergesetz 2017?

Am 5.9.2016 hat die Regierung einen Gesetzesentwurf mit dem Titel „Gesetz zur Umsetzung der Änderungen der EU-Amtshilferichtlinie und von weiteren Maßnahmen gegen Gewinnkürzungen und –verlagerungen“ (BEPS-Umsetzungsgesetz) eingebracht. Es enhält umfangreiche Steueränderungen ab 2017.

Am 23.9.2016 hat der Bundesrat über das Gesetz beraten und zahlreiche Vorschläge eingebracht – die 43-seitige Stellungnahme umfasst dabei Änderungen quer durch die wichtigsten Steuergesetze. Aus dem ursprünglich sehr spitzen Spezialgesetz wird damit mehr und mehr ein sogenanntes Omnibusgesetz. Ist das BEPS-Umsetzungsgesetz damit das nächste Jahressteuergesetz? Klicken Sie hier und lesen Sie weiter!

Bonuszahlungen der Krankenkassen – ein Nullsummenspiel?

Sportliche Betätigung, Teilnahme an Präventionskursen und sogar Zahnreinigung – das gesundheitsbewusste Verhalten wird von immer mehr Krankenkassen durch Bonusprogramme belohnt. Dabei erhalten ihre Mitglieder oftmals Geldprämien, wenn sie im Vorfeld Kosten für die gesundheitsbildenden Maßnahmen übernommen haben.

Nach Ansicht der Finanzverwaltung sollen weitestgehend alle Zahlungen dieser Art den Sonderausgabenabzug mindern. Zumindest war das bisher so, denn jede Bonuszahlung der Krankenversicherung wurde als Beitragserstattung angesehen.

Der BFH verfolgt jetzt mit einem aktuellen Urteil einen anderen Kurs: Aus seiner Sicht sind Bonuszahlungen steuerneutral zu behandeln. Wie der Bundesfinanzhof dieses Urteil begründet und was das für Ihre Beratungspraxis bedeutet, lesen Sie in diesem Beitrag. Klicken Sie hier!

FG Köln: Das ist bei der Führung eines ordnungsgemäßen Fahrtenbuchs zu beachten!

Generell gilt: Wird ein betriebliches Fahrzeug privat genutzt, wird es grundsätzlich nach der 1-%-Regelung versteuert. Eine Besteuerung auf Grundlage der tatsächlichen Nutzungsverhältnisse erfolgt nur, wenn ein ordnungsgemäßes Fahrtenbuch geführt wird.

Entscheidend dabei ist, dass die Angaben im Fahrtenbuch glaubhaft sind und eine Manipulation ausschließen. Das bestätigt jetzt auch das FG Köln in einem neuen Urteil zur ordnungsgemäßen Führung eines Fahrtenbuchs, das Sie kennen sollten! Klicken Sie hier und lesen Sie weiter!

StModernG verkündet: Das sind die wichtigsten Änderungen

Jetzt ist es offiziell: Das Gesetz zur Modernisierung des Besteuerungsverfahrens (kurz: StModernG) ist am 22.7.2016 im BGBl I 2016 S. 1679 verkündet worden.

Was sind die zentralen Neuerungen? Welche Normen ändern sich? Und wann treten Sie genau in Kraft? Klicken Sie hier: In diesem Beitrag haben wir alle wichtigen Informationen zum neuen Gesetz zur Modernisierung des Besteuerungsverfahrens für Sie zusammengestellt!