Abschreibung

AfA: Neue Rechtsprechung zur Absetzung bei Bebauung eines Ehegattengrundstücks

Neue Rechtsprechung zu AfA: Bebaut ein Unternehmer ein betrieblich genutztes Grundstück, das ihm zusammen mit seinem Ehegatten gehört, sind Wertsteigerungen der Grundstückshälfte, die dem Ehegatten gehörende Grundstückshälfte nicht einkommensteuerpflichtig.

Die Konsequenz: Es können sich erhebliche steuerliche Vorteile für die Absetzung aus Abnutzung (AfA) ergeben. Klicken Sie hier und lesen Sie weiter!

Gebäudeabschreibung (Afa): Arbeitshilfe zur Kaufpreisaufteilung geupdatet

Die Arbeitshilfe zur Aufteilung eines Gesamtkaufpreises für ein bebautes Grundstück (Kaufpreisaufteilung) unterstützt Berater und Steuerpflichtige dabei, die Bemessungsgrundlage für die Absetzung für Abnutzung (AfA) eines Gebäudeanteils zu ermitteln. Sie wird von der Finanzverwaltung genutzt, um ein Massenverfahren für die Ermittlung der Afa-Bemessungsgrundlage des Gebäudes und dem nicht abschreibungsfähigen Grund und Boden durchzuführen. Das Tool ist auch für Steuerberater und Steuerbürger zugänglich.

Jüngst kritisierte der Deutsche Steuerberaterverband e.V. (DstV) in einer Stellungnahme, dass sich Praxisfälle häufen, in denen die Anwendung der Arbeitshilfe zu nicht sachgerechten Ergebnissen führt. Das BMF hat nun reagiert – und die Arbeitshilfe teilweise um die Kritikpunkte des DStV erweitert. Einen Link zur aktuellen Version der Afa-Arbeitshilfe finden Sie in diesem Artikel. Klicken Sie hier!

Kommt der Bauboom? Gesetz zur steuerlichen Förderung des Mietwohnungsneubaus vorgelegt

Am 3.2.2016 veröffentlichte das Kabinett einen Gesetzentwurf zur steuerlichen Förderung des Mietwohnungsneubaus.

Kernpunkt des Gesetzes ist die Neueinführung einer zeitlich befristeten Sonderabschreibung in die Einkommensteuer (§ 7b EStG).

Mit ihr will die Regierung insbesondere Investoren ermutigen, neuen und günstigen Wohnraum in Gebieten mit einem angespannten Wohnungsmarkt zu schaffen.

Die wesentlichen Inhalte des Gesetzentwurfs haben wir in diesem Artikel übersichtlich für Sie zusammengestellt. Klicken Sie hier und lesen Sie weiter!

15 Eckpunkte zu geringwertigen Wirtschaftsgütern (GWG) ab 2010

Das Bundesfinanzministerium (BMF) hat rechtzeitig vor Erstellung des Jahresabschlusses für 2010 ein Schreiben zu den Zweifelsfragen zur bilanzsteuerlichen Behandlung von geringwertigen Wirtschaftsgütern (GWG) bis 1.000 € veröffentlicht (BMF-Schreiben v. 30.09.2010 – IV C 6 – S 2180/09/10001). Die durch das Wachstumsbeschleunigungsgesetz geänderten Regeln lassen sich für seit Neujahr 2010 angeschaffte, eingelegte oder hergestellte bewegliche Wirtschaftsgüter mit Nettopreisen bis 1.000 € nutzen. Wir stellen die 15 wichtigsten Eckpunkte zur steuerlichen Behandlung von geringwertigen Wirtschaftsgütern (GWG) ab 2010 für die Praxis vor.

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Neuer Gestaltungsspielraum für GWG ab 2010

Über das Unternehmensteuerreformgesetz 2008 mussten geringwertige Wirtschaftsgüter (GWG) bei Nettopreisen ohne Umsatzsteuer bis 150 € beim Erwerb, Herstellung oder Einlage ab 2008 zwingend sofort als Betriebsausgabe abgesetzt werden (§ 6 Abs. 2 EStG). Kostet das Anlagegut zwischen 150,01 und 1.000 €, gibt es gemäß § 6 Abs. 2a EStG eine zwingende Sammelbewertung über fünf Jahre mit jeweils 20 % AfA.

Durch das Wachstumsbeschleunigungsgesetz (Gesetz zur Beschleunigung des Wirtschaftswachstums vom 22.12.2009, BGBl 2009 I S. 3950) haben sich die Regeln für die Abschreibung bei Preisen bis 1.000 € ab dem Jahr 2010 verändert. Nunmehr gibt es bei den Gewinneinkünften (Bilanz und Einnahmenüberschussrechnung) ein Wahlrecht bei abnutzbaren beweglichen Wirtschaftsgütern des Anlagevermögens, die nach dem 31.12.2009 angeschafft, hergestellt oder ins Betriebsvermögen eingelegt werden (§ 52 Abs. 16 Satz 14 EStG-E). Jahressteuergesetz.de vergleicht die aktuelle Rechtslage mit dem Vorjahr und stellt die neuen Wahlmöglichkeiten für GWG ab 2010 anschaulich mit Beispielen vor.

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Jahresendstrategie 2008 für Unternehmer

Im betrieblichen Bereich müssen nicht nur die anstehenden Änderungen durch das Jahressteuergesetz (JStG) 2009, sondern auch erstmals die Auswirkungen der Unternehmensteuerreform 2008 in vollem Umfang beachtet werden. Nachfolgend werden Tipps zur Steueroptimierung für Einzelunternehmer und Personengesellschafter, Hinweise auf gesetzliche Änderungen sowie Gestaltungsüberlegungen aufgezeigt.

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