Jahressteuergesetz 2010: Weitere Ergänzungen durch Regierungsentwurf

In seiner Sitzung am 19.05.2010 hat das Bundeskabinett den Regierungsentwurf zum Jahressteuergesetz 2010 (JStG 2010) beschlossen. Abweichend vom bisherigen Referentenentwurf sollen Lebenspartner in einigen steuerlichen Bereichen mit Ehegatten eine Gleichstellung erfahren und es soll eine Verjährungsregelung für die Ausstellung der Bescheinigungen für die Umsatzsteuerbefreiung privater Kulturunternehmer eingeführt werden. Über die gesetzliche Klarstellung zum Halb-/Teilabzugsverbot bei Liquidationsverlusten haben wir bereits in der letzten Meldung berichtet.

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Jahressteuergesetz 2010: Seeling-Modell vor dem Aus!

Der Referentenentwurf des BMF zum Jahressteuergesetz 2010 (JStG 2010) sieht eine gravierende Anpassung bei der Umsatzsteuer vor, die Vorteile bei gemischtgenutzten Grundstücken beschneiden soll. Es wurde bereits darauf hingewiesen, dass die Zeit für das sog. Seeling-Modell aufgrund der EuGH-Rechtsprechung (Urt. v. 08.05.2003 – C-269/00) nun bald abläuft. Was das ganz konkret und in Zahlen bedeutet, wollen wir Ihnen im Folgenden nahebringen.

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Jahressteuergesetz 2010: Reaktionen vom Bund der Steuerzahler

Am 29.03.2010 hat das BMF den Referentenentwurf der Bundesregierung für das Jahressteuergesetz 2010 (JStG 2010) veröffentlicht. Der Referentenentwurf enthält eine Vielzahl kleinerer steuertechnischer Änderungen, aber auch grundsätzlichere Neuerungen aufgrund von EU-rechtlichen Vorgaben und Anpassungen an die aktuelle BFH-Rechtsprechung. Zwei beliebte Steuersparmodelle plant die Bundesregierung dabei durch das JStG 2010 abzuschaffen. Was der Bund der Steuerzahler zum Thema Seeling-Modell bei gemischtgenutzten Grundstücken und Kaskadeneffekt bei der Unternehmensnachfolge zu sagen hat, erfahren Sie hier.
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Jahressteuergesetz 2010: Erste Reaktionen der Verbände

Der Referentenentwurf der Bundesregierung für das Jahressteuergesetz 2010 (JStG 2010) vom 29.03.2010 sieht insbesondere Anpassungen bei den Regeln der privaten Kapitaleinkünfte und der Umsatzsteuer vor. Des Weiteren greift der Referentenentwurf die BFH-Rechtsprechung auf und sieht neue Kontrollen bei der Geldanlage vor. Erste Reaktionen der Verbände zeugen zwar von keiner generellen Kritik an den Plänen der Bundesregierung, wohl aber bringen sie Vorschläge für weitere Maßnahmen im JStG 2010. Die Anmerkungen des Deutschen Steuerberaterverbandes und die gemeinsame Stellungnahme von Verbänden wie dem Zentralen Immobilien Ausschuss, dem Deutschen Aktieninstitut und anderen haben wir schon einmal für Sie zusammengefasst.

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Jahressteuergesetz 2010: Viele punktuelle Maßnahmen im Referentenentwurf

Der Referentenentwurf zum Jahressteuergesetz 2010 (JStG 2010) sieht insbesondere Anpassungen bei den Regeln der privaten Kapitaleinkünfte und der Umsatzsteuer vor, beinhaltet Reaktionen auf die BFH-Rechtsprechung und hat neue Kontrollen bei der Geldanlage im Gepäck. Dabei enthält der Referentenentwurf eine Vielzahl thematisch nicht oder nur partiell miteinander verbundener Einzelmaßnahmen. Nachfolgend finden Sie die wichtigsten Punkte für die Praxis als Kurzübersicht zusammengestellt.

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Jahressteuergesetz 2010: Referentenentwurf veröffentlicht!

Der Referentenentwurf der Bundesregierung für das Jahressteuergesetz 2010 (JStG 2010) ist veröffentlicht. Dazu heißt es von Seiten des BMF: Der Referentenentwurf greift den Gesetzgebungsbedarf auf, der in der zweiten Jahreshälfte 2009 nicht mehr umgesetzt werden konnte, und ergänzt ihn um seither erforderlich gewordene steuerrechtliche Maßnahmen. Das Jahressteuergesetz 2010 (JStG 2010) enthält eine Vielzahl thematisch nicht oder nur partiell miteinander verbundener Einzelmaßnahmen, die überwiegend technischen Charakter haben. Unter anderem kommt es über den Referentenentwurf zu drei neuen Kontrollen bei der privaten Geldanlage. Und die bundeseinheitliche Steuer Identifikationsnummer (TIN) soll durch den Einsatz zur Überwachung von Geldgeschäften wichtige zusätzliche Funktionen erhalten.
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Jahresbericht: Darüber wird der BFH 2010 entscheiden

Der vom Bundesfinanzhof (BFH) veröffentlichte Jahresbericht für 2009 klärt nicht nur über die Tätigkeiten des obersten deutschen Finanzgerichts im abgelaufenen Jahr auf, sondern weist auch auf Schwerpunktentscheidungen hin, mit denen 2010 voraussichtlich gerechnet werden kann. Doch nicht nur zu diesen Sachverhalten ist es ratsam, entsprechende Fälle über einen ruhenden Einspruch offenzuhalten.

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Übernachtungen 2010: Der ermäßigte Umsatzsteuersatz in der Praxis

Durch das Gesetz zur Beschleunigung des Wirtschaftswachstums (Wachstumsbeschleunigungsgesetz, BGBl I 2009, 3950) wurde in § 12 Abs. 2 UStG mit Wirkung zum 01.01.2010 eine neue Nr. 11 eingefügt, wodurch die kurzfristige Vermietung von Wohn- und Schlafräumen sowie von Campingflächen dem ermäßigten Steuersatz von 7 % unterliegt. Da diese Tarifermäßigung nicht für die sonstigen Angebote und insbesondere nicht für das Frühstück gilt, kommt es nunmehr unter Umständen zu Abgrenzungsschwierigkeiten. Wie die Praxis aus Sicht des leistenden Unternehmers derzeit aussieht und wie die Finanzverwaltung bisher reagiert hat, hat jahressteuergesetz.de für Sie zusammengefasst.

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Bürgerentlastungsgesetz: Was lässt sich ab 2010 absetzen?

Seit Jahresbeginn ist ein größerer Teil der Beiträge zur Kranken- und Pflegeversicherung bei der Einkommensteuer als Sonderausgaben absetzbar. Den gesetzlichen Rahmen dafür hatte das Bürgentlastungsgesetz Krankenversicherung vom 16.07.2009 (BGBl 2009 I, S. 1595) geschaffen. Von diesem Steuergesetz, das ab dem Veranlagungszeitraum 2010 gilt, können privat und gesetzlich Versicherte gleichermaßen profitieren – unabhängig davon, ob sie Selbständige oder Arbeitnehmer sind. Bereits ab 2009 wurde für die Steuererklärung mit der Anlage Vorsorgeaufwand ein neues Formular eingeführt, in das alle Versicherungsbeiträge eingetragen werden. Bei der Einkommensteuer bringt die verbesserte Absetzbarkeit der Versicherungsbeiträge insgesamt eine größere Entlastung als die als die leichte Tarifabsenkung. Jahressteuergesetz.de stellt die wichtigsten Änderungen für Sie vor.

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