Investmentsteuerreform: BMF klärt offene Fragen

Ein Reminder: Ab 1.1.2018 gilt das neue Investmentsteuergesetz (InvStG 2018). Mit ihm kommen grundlegende Änderungen bei der Besteuerung von Investmentfonds (einen umfassenden Spezialreport können Sie übrigens hier herunterladen). Übergangsvorschriften sollen helfen, die gesetzlichen Vorgaben zu erfüllen.

Mit einem neuen Anwendungsschreiben hat das BMF jetzt zu zahlreichen Fragen, die sich im Zuge der Neuregelungen ergeben haben, Stellung genommen. Unser Autor hat das Schreiben für Sie kompakt zusammengefasst. Klicken Sie hier und lesen Sie weiter!

Kassennachschau ab 2018: Wie Sie Ihre Mandanten optimal vorbereiten

Unerwarteter Besuch ist so eine Sache. Manchmal möchte man dem Gast lieber nicht die Türe öffnen – Ihre Mandanten können mit Sicherheit ein Lied davon singen. Denn mit der Lohnsteuer- und Umsatzsteuernachschau hat die Finanzverwaltung bereits zwei Instrumente an der Hand, mit denen sie bei ihnen unangekündigt prüfen darf. Und mit der Kassennachschau kommt ab 2018 noch ein Drittes hinzu, das Ihre Mandanten schon jetzt stark verunsichert.

Was Sie zum „Schreckgespenst“ Kassennachschau ab 2018 wissen müssen, um Ihren Mandanten mit gutem Rat zur Seite zu stehen, erfahren Sie im heutigen Artikel: Im Folgenden gehen wir unter praktischen Aspekten auf die Neuregelung rund um die Kassennachschau ein. Klicken Sie hier und lesen Sie weiter!

Investitionsabzug: Wann ist die Anschaffung eines Luxuswagens unangemessen?

Die frühere Ansparrücklage und ab 2007 der Investitionsabzugsbetrag bieten für Unternehmen Potenzial für steuerliche Gestaltungen. Allerdings stellt sich immer wieder die Frage, in welchen Fällen die Nutzung von Gestaltungsmitteln noch angemessen ist.

In einem aktuellen Fall vor dem BFH ging es um die Bildung von Ansparabschreibungen bzw. Ansparrücklagen für mehrere hochpreisige Pkws. Außerdem thematisierte das Gericht die Frage einer generellen Angemessenheit hoher Pkw-Aufwendungen. Erfahren Sie jetzt mehr zu diesem Urteil: Klicken Sie hier und lesen Sie weiter!

FG Münster: Kein Frühstück ohne Aufschnitt

Grundsätzlich gilt: Gestellt ein Unternehmen seinen Mitarbeitern ein Frühstück, so muss die Firma diese Mahlzeit als Sachbezug versteuern. Aber – wie in den meisten Fällen im Steuerrecht – steckt der Teufel im Detail: Zählt ein trockenes Brötchen samt Kaffee bereits als Frühstück?

Das FA Münster meint ja. Das FG sieht die Sache jedoch anders. Denn damit aus einem Brötchen ein Frühstück wird, gehört auch ein Aufstrich aufs Brötchen. Ansonsten ist es steuerlich als „Kost“ zu bewerten. Wegen der grundsätzlichen Bedeutung wurde die Revision zum BFH zugelassen. Hier klicken und weiterlesen.

„Wiesnbrezen“: Neue BFH-Entscheidung zum Steuersatz bei der Abgabe von Speisen

Passend zum Oktoberfest in München veröffentlicht der BFH ein neues Urteil. Die strittige Frage: Welchem Steuersatz unterliegen Brezen, wenn diese in Festzelten durch einen vom Festzeltbetreiber personenverschiedenen Unternehmer verkauft werden?

Sowohl FA als auch FG sind sich einig und gehen von 19 % aus. Dem widerspricht der BFH jedoch. Seiner Meinung nach sei der ermäßigte Steuersatz anzuwenden. Klicken Sie hier und lesen Sie jetzt, wie der BFH zu diesem Ergebnis gekommen ist!

BFH entscheidet: Steuergeschenke und Geschenke sind gleich zu behandeln

Bestimmte Aufwendungen hat der Gesetzgeber vom Betriebsausgabenabzug ausgeschlossen. Vor allem im Bereich der Repräsentationsaufwendungen finden sich diese Betriebsausgabenausschlüsse. Gemäß § 4 Abs. 5 Satz 1 Nr. 1 EStG besteht auch ein Abzugsverbot für Geschenke an Empfänger, die nicht Arbeitnehmer des Steuerpflichtigen sind. Nicht abzugsfähig sind danach Aufwendungen für Geschenke, wenn diese pro Wirtschaftsjahr und Zuwendungsempfänger die Grenze von 35 EUR überschreiten.

Der BFH hat jetzt entschieden, dass eine solche Zuwendung auch die Übernahme der Versteuerung für den Zuwendungsempfänger sein kann. Damit liegen dann regelmäßig zwei Zuwendungen an denselben Empfänger vor. Was das für die Praxis bedeutet, lesen Sie jetzt in unserem neuen Artikel. Klicken Sie hier zum Weiterlesen!

BFH entscheidet: „Schuhkarton-Buchführung“ bei offener Ladenkasse ist zulässig

Ordnungsmäßigkeit der Buchführung, Vollständigkeit der Aufzeichnungen und Zeitreihenvergleich sind die Voraussetzungen, auf die es in den meisten Betriebsprüfungen bei bestimmten Branchen ankommt. Dies betrifft vor allem die Betriebe mit hohen Bareinnahmen.

Der BFH hat in einem Verfahren im Rahmen des vorläufigen Rechtsschutzes zu einigen Aspekten dieser Probleme Stellung genommen. Das Gute: Die Anforderungen an die Aufzeichnung der Bareinnahmen bei einem 4/3-Rechner sind dabei aus Sicht der Richter nicht allzu hoch. Hier klicken und weiterlesen!

AfA bei Maklerbetrug: Sind verlorene Aufwendungen steuerlich absetzbar?

Ohne Vertrauen läuft oft nichts im Geschäftsleben. Was aber, wenn man einem Betrüger aufgesessen ist und dadurch ein finanzieller Schaden entstanden ist? Inwieweit ein Betrugsschaden aufgrund von Zahlungen an einen betrügerischen Makler bei den Einkünften aus Vermietung und Verpachtung berücksichtigt werden kann, hat der BFH in diesem Urteil jetzt klargestellt.

Insbesondere ging es darum, ob verlorene Aufwendungen aus einem Betrugsschaden, trotz Fehlens einer rechtlichen Grundlage für deren Hingabe, als vorweggenommene Werbungskosten Auswirkungen haben können. Klicken Sie hier und lesen Sie weiter!