JStG 2018 regelt elektronische Dienstleistungen

Telekommunikationsdienstleistungen, Rundfunk- und Fernsehdienstleistungen sowie auf elektronischem Weg erbrachte sonstige Dienstleistungen an Nichtunternehmer sind seit 2015 dort zu versteuern, wo der Leistungsempfänger ansässig ist (Bestimmungslandprinzip).

Durch die Neuregegelungen des JStG 2018 können sie nunmehr im Mitgliedsstaat der Ansässigkeit des leistenden Unternehmers versteuert werden, sofern ein Schwellenwert von jeweils 10.000 € im vorangegangenen und laufenden Jahr nicht überschritten wird. Es wird außerdem möglich sein, Rechnungen nach den Vorschriften des Mitgliedsstaats der Ansässigkeit zu erstellen, wenn für die Umsätze in anderen Mitgliedsstaaten der „Mini-One-Stop-Shop“ genutzt wird.

Hierdurch wird die „e-commerce-Richtlinie“ teilweise umgesetzt.

Inkrafttreten: Alle Regelungen zur Umsatzsteuer sollen ab dem 1.1.2019 in Kraft treten.

 

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