Jahressteuergesetz 2013 (JStG 2013): Der Zeitplan für das restliche Jahr

Anfang September hat die Bundesregierung endlich ihre Gegenäußerung zu den Vorschlägen des Bundesrats abgegeben. Bundestag und Bundesrat sind jetzt gefragt, das Gesetz zügig umzusetzen.

Jahressteuergesetz 2013 (JStG 2013): Die Gegenäußerung der Regierung und Zeitplan

Die Regierung betont, dass sie in weiten Teilen an ihrem Gesetzentwurf festhält. Für Sie als Steuerberater besonders interessant: Die Verkürzung der Aufbewahrungsfristen für steuerrelevante Unterlagen steht nach wie vor ganz weit oben auf dem Papier.

Vorgesehen ist demnach weiterhin die Verkürzung der 10-jährigen Aufbewahrungsfristen ab 2013 auf 8 Jahre und in einem weiteren Schritt ab 2015 auf 7 Jahre.

Das große ABER: Der Bundesrat hatte die Verkürzung der Aufbewahrungsfristen auf 7 Jahre bzw. 8 Jahre mit Nachdruck abgelehnt. Die Länder fürchten zu große Haushaltsausfälle. Das Thema sorgt damit weiter für Diskussionsstoff. Für eine Prognose, ob die Bundesregierung die kürzeren Aufbewahrungsfristen letztlich umsetzen kann, ist es im Moment noch zu früh.

Welche Zugeständnisse könnte der Bundestag dem Bundesrat machen?

Lesen Sie hier weiter, auf welche Forderungen des Bundesrats die Bundesregierung im Einzelnen eingehen möchte und auf welche nicht.

Zeitplan: Die nächsten Schritte beim Jahressteuergesetz 2013 (JStG 2013)

Mit folgenden Terminen in Bundestag und Bundesrat geht es beim Jahressteuergesetz 2013 noch in diesem Jahr weiter:

  • Am 26. September 2012 findet die Sachverständigenanhörung im Bundestagsfinanzausschuss statt.
  • Am 26. Oktober 2012 soll das Jahressteuergesetz 2013 beschlossen werden: An diesem Termin ist die 2. und 3. Lesung im Bundestag angesetzt.
  • Am 23. November 2012 berät der Bundesrat erneut über das Gesetz.
  • Am 1. Januar 2012 könnte das Jahressteuergesetz 2013 bereits in Kraft treten – vorbehaltlich einiger Anwendungsregeln.

Wir bleiben für Sie am Ball und informieren Sie hier auf jahressteuergesetz.de, sobald sich am Zeitplan von Bundestag und Bundesrat etwas ändert.

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