Jetzt doch: BFH hat Zweifel an der Höhe der Nachzahlungszinsen

Innerhalb von wenigen Wochen musste sich der BFH gleich zweimal mit der Höhe der Nachzahlungszinsen auseinandersetzen. Das Spannende: Zwei Kammern kommen zu ganz unterschiedlichen Ergebnissen.

In der aktuellen Entscheidung IX B 21/18 v. 25.04.2018 hat der 9. Senat des BFH über die Aussetzung der Vollziehung (AdV) nach § 69 Abs. 3 FGO ernstliche Zweifel an der Höhe der Zinsen nach § 238 Abs. 1 AO für den Zeitraum ab 2015 geäußert.

Die Folge: Zumindest für die VZ ab 2015 könnten Zinsfestsetzungen von Nachzahlungszinsen nach § 233a i.V.m. § 238 AO gegen das Grundgesetz verstoßen. Erfahren Sie hier mehr!

Zivilprozesskosten als außergewöhnliche Belastungen abzugsfähig

Rechtsstreitigkeiten kosten Mandanten nicht selten jede Menge Zeit, Nerven und auch Geld. Da ist es nur logisch, dass Ihre Mandanten an einem Steuerabzug interessiert sind. Die Hürden für die Berücksichtigung von Prozesskosten als außergewöhnliche Belastungen sind aber ungemein hoch.

Das Urteil FG Düsseldorf v. 13.03.2018 – 13 K 3024/17 E sorgt jetzt für Wirbel: Das FG hat Prozesskosten im Zusammenhang mit einem familienrechtlichen Umgangsverfahren als agB anerkannt. Damit hat es die Frage näher erläutert, wann ein Rechtsstreit hinreichend die immaterielle Existenzgrundlage berührt. Klicken Sie hier und lesen Sie jetzt weiter – unser neuer Beitrag zeigt die Eckpunkte der Entscheidung!

BFH entscheidet: Höhe der Nachforderungszinsen ist verfassungsmäßig

Die Höhe der Nachforderungszinsen (§ 233a Abs. 1 Satz 1 i.V.m. § 238 Abs. 1 Satz 1 AO) für in das Jahr 2013 fallende Verzinsungszeiträume verstößt weder gegen den Gleichheitssatz noch gegen das Übermaßverbot. Das hat der III. Senat des BFH nun entschieden.

Klicken Sie hier: Das Urteil BFH v. 09.11.2017- III R 10/16 haben wir in diesem Beitrag für die schnell und übersichtlich zusammengefasst!

Überlassung von Firmenwagen: Neues BMF-Schreiben ist echte Arbeitshilfe!

Einkommensteuer: Firmenwagen, die Mitarbeitern zur privaten Nutzung überlassen werden – das ist mit Sicherheit auch in Ihrer Beratungspraxis ein Dauerbrenner.

Eine tolle Übersicht zu den rechtlichen Leitlinien kommt jetzt vom BMF: Das hat jüngst seine Vorgaben zusammenfasst und aktualisiert – und mit dem neuen Schreiben eine echte Praxishilfe geschaffen! Klicken Sie hier und lesen Sie weiter!

Für die Praxis: OFD Karlsruhe veröffentlicht Merkblatt zur „Ordnungsmäßigkeit der Kassenbuchführung“

Die Themen Kasse, digitale Buchführung und Kassenführung sind nach wie vor hochaktuell: Mit einem Merkblatt fasst die OFD Karlsruhe jetzt die wichtigsten Regeln für eine korrekte Kassenbuchführung übersichtlich zusammen.

Dabei werden aktuelle Aufzeichnungs- und Aufbewahrungspflichten bei elektronischen Registrier- bzw. PC-Kassen erläutert. Auch auf die Zulässigkeit offener Ladenkassen wird eingegangen. Klicken Sie hier und lesen Sie jetzt weiter!

Bildung eines Investitionsabzugsbetrags bei späterer Investition im Sonderbetriebsvermögen

Gemäß § 7g Abs. 7 EStG kann ein Investitionsabzugsbetrag auch bei Personengesellschaften beansprucht werden. Daher kann die Gesellschaft Investitionsabzugsbeträge für künftige Investitionen der Gesamthand vom gemeinschaftlichen Gewinn in Abzug bringen. Auch ein Gesellschafter kann als Mitunternehmer entsprechende Investitionsabzugsbeträge als „Sonderbetriebsabzugsbetrag“ geltend machen.

Voraussetzung ist gemäß dem BMF- Schreiben vom 20.03.2017 (BStBl I 2017, 423) allerdings, dass die Investition in seinem Sonderbetriebsvermögen erfolgen soll. Die Finanzverwaltung möchte daher anscheinend einen Gleichlauf zwischen der Bildung des Investitionsabzugsbetrags und der entsprechenden späteren Investition. Lesen Sie hier weiter!

Jetzt gratis herunterladen: Checkliste Einkommensteuer für den VZ 2017!

Wie lassen sich die Neuerungen bei der Einkommensteuer-Erklärung für den VZ 2017 in den Griff bekommen, ohne gleich einen Kommentar zu lesen? Letztlich kommt es doch darauf an, Punkt für Punkt eine kurze – aktuelle – Information zu den praxisrelevanten Themen zu erhalten.

Genau das liefert unsere neue Checkliste für den Veranlagungszeitraum 2017! Hier klicken und kostenlos herunterladen!

Finanzverwaltung: Prüfungsschwerpunkte für 2018 veröffentlicht

Informationen darüber, welche Schwerpunkte die Finanzämter bei ihren Prüfungen setzen, sind für Steuerberater und ihre Mandanten Gold wert. In den meisten Bundesländern behält die Finanzverwaltung diese Informationen unter Verschluss. Nicht so in NRW.

Eine Liste mit zentralen und dezentralen Prüfungsschwerpunkten der Oberfinanzdirektion NRW wurde vor kurzem veröffentlicht und liegt uns jetzt vor. Klicken Sie hier: Wir haben die Liste mit den wichtigsten Prüfungsschwerpunkten der Finanzverwaltung 2018 für Sie übersichtlich zusammengefasst!

Koalitionsvertrag 2018: Das plant die neue Regierung in Sachen Steuerrecht

Neue Schulden will die mögliche Regierung aus den Reihen der CDU/CSU und SPD in der kommenden Legislaturperiode nicht machen. Stattdessen soll es Steuersenkungen geben: Der Solidaritätszuschlag soll ab 2021 zu einem überwiegenden Teil abgebaut werden. Darauf haben sich die Verhandlungspartner im jetzt vorgelegten Koalitionsvertrag geeinigt.

Steuervermeidung, Bürokratieabbau und Baukindergeld – klicken Sie hier und lesen Sie jetzt unseren neuen Artikel. Hier haben wir die wichtigsten steuerlichen Punkte des neuen Koalitionsvertrags für Sie übersichtlich zusammengefasst!