BFH entscheidet: Steuergeschenke und Geschenke sind gleich zu behandeln

Bestimmte Aufwendungen hat der Gesetzgeber vom Betriebsausgabenabzug ausgeschlossen. Vor allem im Bereich der Repräsentationsaufwendungen finden sich diese Betriebsausgabenausschlüsse. Gemäß § 4 Abs. 5 Satz 1 Nr. 1 EStG besteht auch ein Abzugsverbot für Geschenke an Empfänger, die nicht Arbeitnehmer des Steuerpflichtigen sind. Nicht abzugsfähig sind danach Aufwendungen für Geschenke, wenn diese pro Wirtschaftsjahr und Zuwendungsempfänger die Grenze von 35 EUR überschreiten.

Der BFH hat jetzt entschieden, dass eine solche Zuwendung auch die Übernahme der Versteuerung für den Zuwendungsempfänger sein kann. Damit liegen dann regelmäßig zwei Zuwendungen an denselben Empfänger vor. Was das für die Praxis bedeutet, lesen Sie jetzt in unserem neuen Artikel. Klicken Sie hier zum Weiterlesen!

BFH entscheidet: „Schuhkarton-Buchführung“ bei offener Ladenkasse ist zulässig

Ordnungsmäßigkeit der Buchführung, Vollständigkeit der Aufzeichnungen und Zeitreihenvergleich sind die Voraussetzungen, auf die es in den meisten Betriebsprüfungen bei bestimmten Branchen ankommt. Dies betrifft vor allem die Betriebe mit hohen Bareinnahmen.

Der BFH hat in einem Verfahren im Rahmen des vorläufigen Rechtsschutzes zu einigen Aspekten dieser Probleme Stellung genommen. Das Gute: Die Anforderungen an die Aufzeichnung der Bareinnahmen bei einem 4/3-Rechner sind dabei aus Sicht der Richter nicht allzu hoch. Hier klicken und weiterlesen!

StUmgBG – alle Änderungen durch das „geheime Jahressteuergesetz“, Teil 2

Allgemeine steuerrechtliche Anpassungen

Das Steuerumgehungsbekämpfungsgesetz (StUmgBG) ist seit 2.6.2017 beschlossene Sache. Im ersten Teil unserer Serie haben wir bereits einen Blick auf die zentralen Änderungen durch das Gesetzespaket geworfen – und wie der Gesetzgeber dadurch ungeliebte Steuerumgehungen mittels Domizilgesellschaften in Drittstaaten einen Riegel vorschieben will (falls Sie diesen Teil noch nicht gelesen haben, klicken Sie hier).

Im 2. Teil widmen wir uns den wirklich interessanten Inhalten des Gesetzes. Klicken Sie hier und lesen Sie weiter: In diesem Beitrag haben wir die praxisrelevanten Anpassungen durch das StUmgBG für Sie übersichtlich aufbereitet!

StUmgBG – alle Änderungen durch das „geheime Jahressteuergesetz“, Teil 1

Bekämpfung der Steuerumgehung mittels Domizilgesellschaften

Es ist vollbracht – am 2.6.2017 hat der Bundesrat dem Steuerumgehungsbekämpfungsgesetz (kurz: StUmgBG) zugestimmt.

Das Besondere am StUmgBG: Neben den namensgebenden Maßnahmen zur Bekämpfung der Steuerumgehung mittels Domizilgesellschaften in Drittstaaten, enthält es eine auch ganze Reihe an praxisrelevanten Neuerungen quer durch die wichtigen Steuerrechtsgebiete. Damit wird aus dem Gesetzespaket ein unterjähriges Jahressteuergesetz!

Klicken Sie hier und lesen Sie dazu weiter: Im 1. Teil unserer Artikelserie zum StUmgBG widmen wir uns den konkreten Maßnahmen, durch die der Gesetzgeber unliebsame Steuerumgehungen bekämpfen will!

Bundesrat sagt ja: Gesetz gegen schädliche Steuerpraktiken verabschiedet

Mit dem vom Bundestag am 27.4.2017 beschlossenen „Gesetz gegen schädliche Steuerpraktiken im Zusammenhang mit Rechteüberlassungen“ will der Gesetzgeber den Steuerwettbewerb rund um IP-Boxen, Lizenzboxen und Patentboxen einen Riegel vorschieben. Jetzt hat auch der Bundesrat seine Zustimmung gegeben. Am 2.6.2017 hat die Länderkammer dem Gesetz zugestimmt.

Warum das Gesetz für die tägliche Arbeit in der Kanzlei so interessant ist: Es enthält eine Reihe an Neuregelungen im Einkommensteuergesetz – unter anderem die Anhebung der Wertgrenze für Abschreibung geringwertiger Wirtschaftsgüter sowie eine Neuregelung zum Sanierungserlass. Klicken Sie hier zum Weiterlesen!

Bürokratieentlastungsgesetz II: Diese Erleichterungen kommen

Nach langem Hin und Her ist das Bürokratieentlastungsgesetz II (kurz: BEG II) endlich angenommen und kann alsbald in Kraft. Der Bundesrat hat ihm am 12.5.2017 ohne Einwände zugestimmt.

Zwar ist das BEG II längst nicht so umfangreich wie manch anderes Steuergesetz – dafür enthält aber eine Reihe an praxisrelevanten Änderungen, wie beispielsweise die rückwirkende Anhebung der Grenze für Kleinbetragsrechnungen. Diese und weitere wichtige Änderungen durch das BEG II stellen wir Ihnen jetzt in unserem neuen Artikel übersichtlich vor. Klicken Sie hier zum Weiterlesen!

StUmgBG: Bundestag stimmt erweiterter Fassung zu

Das Steuerumgehungsbekämpfungsgesetz (StUmgBG) biegt langsam aber sicher auf die Zielgerade ein: Am 27.4.2017 hat der Finanzausschuss des Bundestags über den Gesetzentwurf beraten. Die Verabschiedung durch das Plenum folgte am 28.4.2017.

Das Spannende dabei: Bereits in seiner ursprünglichen Fassung enthielt der Gesetzesentwurf eine Vielzahl an neuen Melde- und Mitwirkungspflichten. Dann kam der Bundesrat. Und der erweiterte das Gesetz kurzerhand noch einmal um eine ganze Reihe an zusätzlichen Detailänderungen (wir berichteten hier), denen der Bundestag nun weitestgehend zugestimmt hat.

Die neue Fassung des StUmgBG enthält jetzt eine Vielzahl an praxisrelevanten Neuerungen quer durch die wichtigsten Steuergesetze. Klicken Sie hier und lesen Sie weiter: In diesem Beitrag stellen wir die praxisrelevanten Neuerungen übersichtlich vor!

Bundestag verabschiedet zweites Bürokratieentlastungsgesetz (BEG II)

Es ist geschehen: Am 30.3.2017 hat der Bundestag das Zweite Bürokratieentlastungsgesetz (BEG II) verabschiedet. Damit können in naher Zukunft zahlreiche Entlastungen für kleine und mittelständische Unternehmen in Kraft treten – und das bereits rückwirkend zum 1.1.2017.

Zuvor kam es in den Ausschüssen jedoch zu weiterem Änderungsverlangen gegenüber dem ursprünglichen Gesetzesentwurf. Klicken Sie hier und lesen Sie jetzt weiter: In diesem Artikel finden Sie eine Schnellübersicht sowie eine ausführliche Darstellung der praxisrelevanten Änderungen durch das BEG II!

StUmgBG: Wirtschaft gegen Meldepflichten

Mit dem Steuerumgehungsbekämpfungsgesetz (StUmgBG) sollen unliebsame Steuergestaltungsmodelle – insbesondere solche mittels einer Domizilgesellschaft („Briefkastenfirma“) – verhindert werden. Dazu hat die Bundesregierung bereits am 21.12.2016 einen entsprechenden Gesetzentwurf eingereicht.

Nun haben sich auch die „Betroffenen“ zu Wort gemeldet. Am 27.03.2017 konnten die Spitzenverbände der deutschen Wirtschaft ihre Einschätzung zum StUmgBG mitteilen. Ihr Urteil fällt vernichtend aus. Klicken Sie hier und lesen Sie weiter!