von JStG Redaktion - Kategorie: Jahressteuergesetz 2010 - 19. August 2010
Der Regierungsentwurf zum Jahressteuergesetz 2010 (JStG 2010) vom 22.6.2010 (BT-Drucks. 17/2249) sieht neben vielen anderen Maßnahmen im Bereich der Kapitaleinkünfte insbesondere Änderungen beim Freistellungsauftrag, der Nichtveranlagungsbescheinigung sowie den verstärkten Einsatz der Steuer-Identifikationsnummer (TIN) vor. Für Kreditinstitute kommt es hierdurch zu einer erweiterten Mitteilungspflicht, indem sie dem Finanzamt künftig mehr Daten ihrer Kunden automatisch melden müssen. Hierdurch sollen die Kapitalerträge ökonomischer kontrolliert werden können.
Themen: Abgeltungsteuer, Einkommensteuer, Entwurf Jahressteuergesetz, Freistellungsauftrag, Jahressteuergesetz 2010, Mitteilungspflicht, Nichtveranlagungsbescheinigung, Regierungsentwurf, Steuer-Identifikationsnummer (TIN)
von JStG Redaktion - Kategorie: Jahressteuergesetz 2010 - 19. August 2010
Das Gesetz zur Umsetzung steuerlicher EU-Vorgaben sowie zur Änderung steuerlicher Vorschriften hat die Frist zur Abgabe der Zusammenfassenden Meldung (ZM) bei innergemeinschaftlichen Warenlieferungen und Dreiecksgeschäften verkürzt: von quartalsweise auf monatlich. Seit dem zweiten Halbjahr 2010 muss die Zusammenfassende Meldung (ZM) bis zum 25. Tag des Folgemonats an das Bundeszentralamt für Steuern übermittelt werden. Seither stauen sich bei Steuerberatern die für die Erstellung der Zusammenfassenden Meldung (ZM) erforderlichen Arbeiten. Und der Deutsche Steuerberaterverband (DStV) setzt sich wiederholt für eine Verlängerung der Frist bis zum Ende des Folgemonats ein.
Themen: Dauerfristverlängerung, Entwurf Jahressteuergesetz, Jahressteuergesetz 2010, Umsatzsteuer-Voranmeldung, Zusammenfassende Meldung (ZM)